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Augenhöhe

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Der Begriff der „Augenhöhe“ ist für den IntuTrance – Therapeuten ein zentrales Thema vor, während und nach der Hypnose bzw. nach der Therapie.

Hierbei ist es maßgeblich, die Phänomene, Hypnose und Autorität genauer zu untersuchen. Hilfreich kann sein, wenn sie sich klar machen was Menschen spontan assoziieren, wenn sie das Wort Hypnose hören. Die erstgenannten Begriffe sind oft Angst, Unsicherheit Manipulation, willenlos sein, ausgeliefert sein oder Machtlosigkeitsgefühle. Selbst sehr informierte oder aufgeklärte Menschen sind geprägt von der medialen Darstellung übergeordneter Autoritäten, Menschen mit Zauberstäben, mystisch oder dubios wirkenden Menschen mit besonderen Fähigkeiten, die in der Lage zu sein scheinen andere weniger starke Menschen zu steuern und zu kontrollieren. Gerade die Angst vor Kontrollverlust ist weit verbreitet und dann sehr ausgeprägt. Angst davor, seltsame Dinge zu tun oder sich an nichts mehr erinnern zu können, sind an der Tagesordnung.

Bereits in vielen Kinderfernsehprogrammen kommen Hypnotiseure vor, die unser Bild schon sehr früh prägen. Die Schlange aus dem Dschungelbuch ist jedermann bekannt und es gibt sogar sehr frühe Folgen aus der Fernsehserie mit Fred Feuerstein, in der der Hypnotiseur nicht der „Gute“ ist. Dies sollte die Vorbehalte der potentiellen Hypnotisanden im Ansatz erklären können.

Nun ist es Zeit das ganze einmal auf den Kontext der Hypnosetherapie zu übertragen.

Die Klienten kommen mit maximalem Leidensdruck zu ihren Therapeuten und wenn hier auch nur eine Spur Hemmung oder Angst sich einzulassen mitgebracht wird, ist der Erfolg der Hypnosebehandlung schon limitiert.

Daher ist es unserer Meinung nach wichtig, die Klienten erleben zu lassen, dass die von uns beschriebene Augenhöhe, für uns IntuTrance- Therapeuten mehr als nur ein Wort ist.

Sie ist für uns Grundhaltung, ja sogar Philosophie, die die Klienten in dem sichersten Gefühl Dinge erzählen und wieder erleben lässt, die man sich vorstellen kann. Dies ist das Ergebnis der Vermittlung von Sicherheit, Zuversicht und Vertrauen, in der der Klient bemerkt, dass es hier gerade niemanden gibt, vor dem es Vorbehalte zu haben gibt. Völliges vertrauensvolles Einlassen, da niemand den anderen kontrollieren möchte.