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Trance

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Der Begriff Trance entstammt dem Lateinischen (transire, hinübergehen, überschreiten).

Er beschreibt einen besonderen veränderten Bewusstseinszustand, der durch ein äußerst intensives mentales Erleben geprägt ist, das sich vom normalen wachbewussten Zustand unterscheidet.

Im therapeutischen Kontext werden Trancezustände willentlich herbeigeführt um entweder durch Entspannung oder maximale Fokussierung Veränderungen zu erwirken.

Hierbei ist wichtig zu wissen, dass es unterschiedliche Trancen gibt, die sich auch unterschiedlich anfühlen. Dieser Bereich reicht von leichten Tagträumereien bis zum völlig assoziierten eintauchen in seine Gedanken- bzw. Bilderwelt wie zum Beispiel ein extatisch, tanzender Derwisch. Neben schamanischen Techniken wie Ritualen, Tanzen oder Trommeln gibt es für den medizinischen Einsatz die Fremd- oder Selbsthypnose.

Der Zustand der hier erreicht werden kann, kann bis in schmerzbefreite Tiefen mit maximal eingeschränkter Sinneswahrnehmung führen. Manche Menschen schildern auch sogenannte Out of Body Erfahrungen.

Die starke Fokussierung auf einzelne spezifische Reize und deren sensuales Erleben führt in unterschiedlich tiefe Vigilanzzustände (Vigilanz –Wachheit).

So beschreibt der Bewusstseinsforscher Charles Tart den durchschnittlichen normalen Bewusstseinszustand der Aufmerksamkeit als sogenannte Alltagstrance. Nach seinen Angaben ist der in der Hypnose erreichte Trancezustand der Zustand der größtmöglichen Konzentration der im Wachen zu erlangen ist.

Während einer Psychotherapie kann die Trancearbeit dazu führen, dass der Klient aus alten festgefahrenen Verhaltensweisen ausbrechen und neue entwickeln kann.

Möchte man mittels Hypnose in eine therapeutische Trance führen bedarf es zu Beginn einer sogenannten Induktion. Man sagt eine Trance wird induziert.

Dieser, schwer zu beschreibende Zustand während einer Hypnose zechnet sich durch ein gewisses Maß an Entspannung, Konzentration und eingeschränkter (fokussierter) Aufmerksamkeit aus.

Hierbei kann sich der Hypnotisand immer präzise willentlich äußern oder bewegen. In der sogenannten Wachhypnose kann es sogar sein, dass für den ungeübten Beobachter eine Trance überhaupt nicht erkennbar ist.

In leichten bis mittleren Trance ist das Ich-Bewusstsein noch völlig vorhanden, in tiefen Trancen wird es teilweise aufgehoben.

Die Übergange der einzelnen Trancezustände sind fliessend.