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Besinnliche, friedliche Weihnachtszeit…

schön wär´s! Wenn ich an Weihnachten denke, dann habe ich lachende Kindergesichter vor mir, die Hände dick beklebt mit Teig, der Küchentisch voller Mehl, dass sich ohne zu fragen auf allen anderen Möbeln großzügig verteilt und sie alle vier lauthals “ In der Weihnachtsbäckerei“ trällern. Ich erinnere mich an Oma´s beste Plätzchen, die ich nie so hinbekomme wie sie, an stürmische Tage draußen und gemütliche Tee-Stündchen drinnen am Kamin mit Kuschelsocken an. Alles ist aufgeräumt, friedvoll, alle Menschen haben sich lieb.

Und wenn ich ehrlich bin, haben wir beinahe den 3.Advent. Von Gemütlichkeit und Ruhe keine Spur. Und die Wohnung sieht auch aus wie auf dem Schlachtfeld. Weihnachtsfeelings… hm… die suche ich noch.

Meine Kollegin Heike erzählte mir gestern beim schnellen Kaffee sie wäre nun schon zum achten Mal mit der Weihnachtstram zur Arbeit gekommen. Weihnachtstram? frage ich. Das ist eine weihnachtlich geschmückte Weihnachtsstraßenbahn. Mit Weihnachtsmusik. Dieses Jahr hängen Engel von der Decke und Girlanden und so´n Zeug. Und es wurde mir schnell klar. es nervt sie. Ich persönlich finde so etwas ja großartig. Aber auch hier: keine Weihnachtsgefühle. Eher Frust und Genervtheit.

Und die vielen Leute! Alle sind so schnell genervt und gereizt…

Wer sind denn die Leute? Doch wir, oder? Wenn ich mich so beobachte im Alltag bin ich auf Grund der Terminflut auch innerlich angespannt. Und ungeduldig. Und habe kein Lächeln im Gesicht. 

Das werde ich jetzt ändern. Ab heute nehme ich mir vor in Weihnachsstimmung zu kommen. Und Weihnachten ist Liebe.

Die kann ich verschenken. Ganz oft. Und ich beginne bei dem Autofahrer, der gerade dicht hinter mir auffährt, weil ich ihm scheinbar bei Schnee und Orkanböen noch zu langsam fahre. Ich lächel ihn an und wünsche ihm mehr Gelassenheit. Dabei macht sich ein ganz friedliches Gefühl in mir breit. Einfach so.

Dann ist die Frau an der Kasse dran. Voll im Streß. Ich bedanke mich bei ihr und sage ihr, dass sie immer so nett ist und ich gerne hier einkaufen gehe. Sie ist etwas irritiert, hält einen Moment inne und dann fängt ihr Gesicht an zu strahlen.

Es ist so einfach. Anstatt zu meckern, einfach einmal positive Energie verschicken. Es tut gar nicht weh. Ganz im Gegenteil. Und ganz langsam entdecke ich den „Geist der Weihnacht“ wieder.

Ich wünsche Euch auch von Herzen eine Mütze voller Weihnachtsfeelings. So wie früher!

Liebe Grüße! Fühlt Euch umarmt, Eure Heidi Maria