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Ausleitung

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Ausleitung

Jede Hypnosesitzung beginnt mit einer Einleitung und endet mit einer Ausleitung. Dies ist selbstverständlich ein wichtiger und wesentlicher Bestandteil einer erfolgreichen Hypnosebehandlung.

Im Eigentlichen geht es darum, den Klienten aus den unterschiedlichsten Trancetiefen wieder kompetent und präzise in einen wachbewussten Zustand zu überführen. Wenn man das Wort Hypnose (Hypnos – Schlaf) wörtlich nehmen wollte, entspräche dieser Vorgang dem Aufwecken.
Nun wissen wir aber nur zu gut, dass ein Klient während seiner Behandlung in Hypnose ja nicht schläft, sondern sich lediglich in einem besonders fokussierten Bewusstseinszustand befindet, daher beschreibt das Wort Ausleitung den eigentlichen Vorgang viel genauer. Man spricht im Bereich der Trancetiefen oft von einem sogenannten Alpha-Zustand in dem man sich angeblich befindet, bei genauerer Betrachtung ist diese Bezeichnung allerdings eher ungenau. Je nach Gehirnaktivität befindet sich der Klient in teilweise anderen, im EEG messbaren Bereichen. So kann es sein, dass in besonders tiefen Trancen Zustande aus dem Bereich delta bis sub-delta erreicht werden können.

Wie genau funktioniert nun so eine Ausleitung?

In den meisten Fällen erzeugt der Therapeut eine sogenannte Kausalverknüfung. Ein „wenn… dann“ also. Wenn dies oder jenes erfolgt soll etwas anderes die Folge sein.
Das klingt jetzt etwas kompliziert, ist es aber in der Praxis keineswegs.
Diese Verknüpfung wird meist durch den Vorgang des zählen initiiert.

„Wenn ich die Zahl drei ausspreche, dann bist du wieder wach und klar zurück im Hier und im Jetzt.“

so oder so ähnlich könnte eine Ausleitung enden.
Nun gibt es durchaus unterschiedliche Auffassungen über das zählen.
Manche zählen bis drei, andere bis fünf oder bis sieben. Wichtig zu wissen ist lediglich, dass es nicht die Zauberkraft der Zahl sein wird, die den Klienten wieder wach werden lässt, sondern ganz einfach der Zeitraum der durch das zählen überwunden wird.

Man sollte hier grundsätzlich darauf achten, dass je tiefer ein Klient in Trance war, desto länger sollte er für eine Ausleitung bekommen um die Vitalwerte wieder völlig im wachbewussten Bereich etabliert zu haben.

 

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