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Franz Anton Mesmer

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Franz Anton Mesmer (manchmal auch Friedrich genannt), wurde am 23. Mai 1734 in Iznang geboren und starb am 5. März 1815 in Meersburg am Bodensee.

Er war der Begründer des Animalischen Magnetismus der auch unter dem Namen Mesmerismus bekannt ist.
Der Begriff entstammt dem Lateinischen Begriff Animal (Geschöpf, Lebewesen, Tier) und beschreibt eine dem Körper eigene magnetische Kraft, die dem Elektromagnetismus gleichgesetzt werden kann.

Als Arzt in Wien entwickelte er daraus eine Heilmethode mit hypnotischen Techniken, das sogenannte „Mesmerisieren“. Die Methode fand beachtlichen Anklang und war sowohl medizinisch als auch geisteswissenschaftlich gesehen, von großer zeitgenössischer Bedeutung.

Es gibt Quellen, wie Karl Christian Wolfart, die sehr detailliert die Behandlung und deren Wirkung beschreiben.
Sinngemäß wiedergegeben, habe Mesmer mit seiner Hand Krankheiten im Körper der Patienten erfühlen können. Er war der Ansicht durch eine „leichte im Innern der Hand wahrgenommene Wärme“ zu spüren wo der Krankheitsherd sitzt und lies durch die elektromagnetische Wirkung seiner Hände sogenannte „Heilkrisen“ entstehen.

Zur Übertragung seiner magnetischen Heilströme setzte er sowohl das Handauflegen als auch die Behandlung mit Mesmer´schen Streichungen also Luftstrichen über den Körper des zu Behandelnden ein ohne diesen zu berühren.
Bekannt ist auch die Behandlung einer Patientin die unter Schlafstörungen litt.

Er machte seine Luftstriche (franz. passes) von oben nach unten vom Scheitel bis zu den Zehenspitzen und strich so quasi die Energie aus dem Körper der Probandin.

In den Zeitschriften „Archiv für Magnetismus und Somnambulismus“ aus dem Jahre 1787 oder „Askläpieion“ 1811 werden Heilerfolge beschrieben.
Ab 1829 stieg die Bedeutung nochmals nachdem durch seine Luftstriche, Patienten und Patientinnen in einen „Magnetschlaf“ versetzt wurden und die Methode erfolgreich zur Anästhesie bei einem chirurgischen Eingriff eingesetzt werden konnte.

Die Hochzeit der Mesmerschen Anästhesie war in der Mitte der 1840er Jahre als insbesondere englische Chirurgen in Indien häufig schmerzfrei operierten. Dies hatte eine immer breitere Anerkennung zur Folge.

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