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Induktion

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Als Induktion bezeichnet man vereinfacht gesagt, das Einleiten in eine hypnotische Trance.

Die Erwartung der Hypnose- Neulinge diesbezüglich ist sehr ausgeprägt. Gleichsam auf der Suche nach dem „Goldenen Gral“ der Hypnose oder der Hypnosetherapie ist ein regelrechter Hype um Induktionen entstanden und auch das Internet ist voll davon.
Bevor wir näher auf die verschiedenen Einleitungen eingehen, sollte man die Gemeinsamkeiten herausarbeiten und sich derer bewusstwerden.

Letztlich gleichen sich die unterschiedlichsten Induktionen darin, dass sie den Hypnotisanden auffordern achtsam und konzentriert zu sein und den Worten des Hypnotiseurs möglichst aufmerksam zu folgen. Hierbei können Anspruch und Schwierigkeit durchaus abweichen.
Wenn man dies einmal verinnerlicht hat, kann die Suche nach der passenden „Zauberformel“ auch getrost reduziert oder vernachlässigt werden, solange man es schafft der interessanteste Stimulus für den Hypnosewilligen zu sein und zu bleiben. Dann ist es relativ egal worauf sich der Klient noch fokussieren soll, Hauptsache er bleibt mit seiner Aufmerksamkeit intensiv auf den beschrieben Ebenen.

Wir beobachten fast so etwas wie eine entstehende Sammelleidenschaft unter den Hypnotiseuren, frei nach dem Motto „Kennst du diese Induktion schon?“ oder „Schau mal ich habe wieder eine neue“.

Aus Kompetenzgründen ist es jedoch einfacher das Prinzip zu verinnerlichen, denn dann kann man aus tatsächlich Allem und jeder Lebenssituation eine Induktion machen.

Aber nun zur Vielfalt. Es gibt sogenannte Schnell- oder Blitzinduktionen die, wie der Name schon andeutet, zum Ziel haben, schnell und intensiv in Trance zu führen. Diese funktionieren meist über eine Unterbrechung im Reiz- Reaktionsmuster der Klienten.

Der Gegensatz hierzu ist eine sogenannte Entspannungsinduktion. Sie ist es auch die, die die meisten Erwartungen seitens der Klienten bedient. Langsam, tief und sonor gesprochen wird der Klient in die Entspannung gesäuselt.

Des Weiteren gibt es verwirrende Techniken sowie Induktionen die versuchen sämtliche Wahrnehmungskanäle zu involvieren und Erinnerungsebenen aus verschiedensten zeitlichen Episoden zu stimulieren. Wichtig ist es bei allen erdenklichen Induktionsmethoden, sie an den Klienten anzupassen und ihn nicht zu überfordern.

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