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Selbsthypnose

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Als Selbsthypnose bezeichnet man den Vorgang in einen hypnotischen Trancezustand zu gelangen, ohne fremde Hilfe in Anspruch zu nehmen. Bei einer Fremdhypnose spricht eine zweite Person (ein Fremder) eine Hypnose-Induktion, bei der Selbsthypnose macht der Hypnosewillige alles selbst. Er leitet sich selbständig ein und am Ende seiner Übung auch wieder aus. Dies klingt jetzt sehr schwierig und spektakulär, ist es allerdings überhaupt nicht. Je nach Hypnoseerfahrung wird es mit jeder erlebten Fremdhypnose auch leichter Selbsthypnose zu praktizieren. Es entsteht ein Trainingseffekt. Die Einsatzgebiete der Selbsthypnose sind mannigfaltig. Es beginnt selbstverständlich mit dem klassischen entspannen mittels einer Gedankenabschaltung und Entspannungsfokussierung, ähnlich wie bei einer progressiven Muskelrelaxation nach Jacobson. Hier bringen auch Training und Dauer den gewünschten Erfolg. Man könnte fast sagen je länger desto tiefer die Entspannung.

Ferner gibt es die Möglichkeit der Zielvisualisierung. Hier ist ein Eintauchen in einen Zustand oder in Situationen gemeint, die einem Ziel oder einem gewünschten Endzustand entsprechen. Dies kann alle erdenklichen Bereiche betreffen. Egal ob im Beruf, der familiären Situation oder auch etwas völlig anderes. Wichtig und erstrebenswert ist lediglich mit möglichst vielen Sinnen diese Situationen zu erleben, dies geht weit über das Visualisieren (also bildlich vorstellen) hinaus. Je mehr Sinne impliziert werden desto realistischer fühlt es sich an und desto größer ist der Bezug zur Situation. Man kreiert quasi eine realistische Erinnerung an eine noch nicht dagewesene Situation. Eine Erinnerung an eine potentielle Zukunft also. Warum ist das wichtig. Jedes Bild das wir emotional produzieren lässt unseren Körper einen Hormoncocktail produzieren und so entstehen neue synaptische Verbindungen im Gehirn.

Es ist für Menschen wesentlich leichter etwas schon Bekanntes zu wiederholen als es neu zu entwickeln, dieses Phänomen kennen wir aus dem Mentaltraining und dem Bereich des Sportes. Ski- oder Bobfahrer stellen sich den optimalen Rennverlauf vor und versuchen in der Realität diesen mentalen Ablauf wieder abzurufen.

Bleibt noch die Frage des wie?

Wie kommt man selbst in diesen Zustand?

Für den geübten Hypnotisanden reicht die persönliche Absicht in Trance zu gehen und am Ende wieder aufzutauchen völlig aus.

Für weniger erfahrene können mp3 Player mit selbst aufgenommenen Texten oder auswendig gelernte und gedachte Induktionstexte eingesetzt werden.

Selbsthypnose in der Analyse einzusetzen macht wenig Sinn, da hier die gleichen Abwehrmechanismen den Erfolg verhindern wie im Wachbewusstsein auch.

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