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Was ist Hypnose?

Hypnose Ausbildung – Die Geschichte der Hypnose

Eine Hypnose Ausbildung führt nicht nur in einen schönen Beruf, sondern auch in eine erfolgreiche Karriere. Etwas Geheimnisvolles umgibt diese Hypnose, deren Wurzeln in der Menschheitsgeschichte einer näheren Betrachtung mehr als würdig ist. Hypnose in der einen oder anderen Form gibt es bereits seit langer Zeit und ihre Wurzeln führen in die Geschichten und Mythen der unterschiedlichsten Völker. Dies zeigen uralte Schriften aus Indien, Griechenland sowie Ägypten. Die Hypnose basiert somit auf einer jahrelangen Tradition in den verschiedensten Kulturkreisen. Während Schamanen für die Heilhypnose den Klienten mithilfe von Trommelrhythmen in einen Trancezustand versetzen, gelingt dies in der modernen Hypnosetherapie auf eine sanftere Art und Weise.
So hat Hypnose einerseits viel mit Spiritualität zu tun, aber andererseits bewegen wir uns hier auf den Pfaden einer seit in etwa 250 Jahren immer stärker fundierten Wissenschaft. Wer eine Ausbildung für Hypnose anstrebt, der wird auf den Pfaden von Wissenschaftlern und Medizinern wandeln, die ihre Theorien in einer mehr als schwierigen Zeit begründeten. Einer der ersten, der in der Neuzeit genannt werden sollte, war der schottische Arzt William Maxwell. Er schrieb bereits im 17. Jahrhundert das Werk „Drei Bücher zur magnetischen Heilkunde“, das auf Ansätzen des großen Paracelsus basierte. Später waren es Größen wie Franz Anton Mesmer, der 1734 in der Nähe von Konstanz auf die Welt kam, die uns in einer Ausbildung zum Hypnotiseur begegnen.

Dieser deutsche Mediziner, Metaphysiker und Theologe entwickelte den Magnetismus animalis, der heute Mesmerismus genannt wurde. Er war einer der ersten, der Hypnose als real existierendes Phänomen entdeckte. Seine Forschungen und Experimente zielten jedoch dabei auf den Einfluss der Planeten als Ursache für dieses Phänomen. Der wohlhabende und geachtete Forscher lebte dennoch in einer Zeit, in der Wissenschaftler und Denker für ihre Theorien teuer bezahlen mussten. Er, der mit Größen seiner Zeit wie Vater und Sohn Mozart musizierte, wurde ausgerechnet in Wien von einer kaiserlichen Expertenkommission als Betrüger dargestellt. In Paris erging es ihm ähnlich, denn während seine Patienten und Schüler ihn verehrten, standen ihm Kollegen der medizinischen Kommissionen auch hier feindlich gegenüber. In der Schweiz fand er schließlich mehr Anerkennung, aber die Bedeutsamkeit seiner Forschungen wurde der Menschheit erst viel später bewusst. Wer eine Hypnose Ausbildung anstrebt, der wird auch Friedrich Engels begegnen, der sich mit dem Thema Hypnose intensiv auseinandersetzte. Die Geschichte der Hypnotherapie führt von Mesmer auch zu dem französischen Grafen von Saint Germain, der sich mit Alchemie und vielen Bereichen des Okkultismus auseinandersetzte. Mesmer hat seine Theorien eventuell aufgrund der Studien dieses Adligen entwickelt. Wer heute eine solch faszinierende Ausbildung macht, der begegnet auch Sigmund Freud, dessen Thesen und Behandlungswege auf den Thesen von Mesmer basierten. So wäre moderne Psychotherapie von heute nicht möglich, ohne dass Mesmer und andere ihre Forschungen betrieben und dokumentiert hätten. Die ersten Schulen für Hypnose Ausbildung gab es übrigens bereits im 19. Jahrhundert in Paris und in Nancy. Französischen Medizinern, wie Bernheim und Charcot, folgen deutsche Forscher des 20. Jahrhunderts wie Oskar Vogt und Johannes Heinrich Schultz. Wer eine Ausbildung in diesem Bereich plant, der wird auch unweigerlich dem Berliner Theologen und Mediziner Klaus Thomas begegnen, der als Schüler von Schultz dessen Studien im Bereich Autogenes Training fortführte, dem die Hypnose als übergeordnete Wissenschaft zugrunde liegt. Selbstverständlich entwickelte sich die Anwendung der Hypnose auch in anderen Teilen der Welt und so entstanden in China, in Russland und in den Vereinigten Staaten von Amerika eigene Techniken. Einer der bekanntesten Begründer der heutigen Hypnotherapie ist Milton Erickson. Als junger Erwachsener erkrankte er an Kinderlähmung. Völlig gelähmt begann er durch die reine Imagination sich wieder bewegen zu können, seine Muskeln zu kontrahieren. Durch diese sogenannte ideomotorische Wirkung konnte er nach circa drei Jahren an Krücken gehen, zwei weitere Jahre später brauchte er auch diese nicht mehr. Ein hinkendes Bein war alles, was Milton Erickson zunächst noch an die Kinderlähmung, an der er beinahe gestorben wäre, erinnerte.
Er studierte Medizin und Psychologie und erforschte die Hypnose und ihre Wirkung als Professor für Psychiatrie. Obwohl er noch zwei weitere Male an Polio erkrankte und auch im Gesicht halbseitig gelähmt war, unterrichtete er seine Art der Hypnosetherapie. Jeffrey Zweig und Ernest Rossi waren viele Jahre seine Schüler und haben Bücher über ihn veröffentlicht, die heute noch eine wichtige Rolle in der modernen Hypnosetherapie spielen. Aus seinen Forschungen und hypnotischen Experimenten profitierten namhafte Größen und Begründer anderer Therapierichtungen wie die des Neurolinguistischen Programmierens (NLP) Richard Bandler, John Grinder und Virginia Satir. Sie beschreiben die Art und Weise, wie Milton Erickson kommunizierte in ihrem eigenen „Milton-Modell“.
Auch hat Milton Erickson mit seiner Hypnose die gesamte Therapie-Welt beeinflusst: die Hypno-Systemik von Gunther Schmid, die allgemeine und lösungsorientierte Systemische Therapie von Steve de Shazer, die Provokative Therapie von Frank Farelly und natürlich auch die Hypnose der gegründeten Milton-Erickson-Gesellschaften „MEG-Institute“ wie Ortwin Meiss in Deutschland. Auch die Intuitive Hypnose basiert auf vielen Erkenntnissen von Milton Erickson.
In der heutigen Zeit ist die Hypnose eine von der gesamten Schulmedizin anerkannte Methode, die allerdings mit ihrer Forschung noch längst nicht am Ende angekommen ist. Einer der wichtigsten Forscher ist Prof. Dr. Dirk Revenstorf am Institut für Klinische Hypnose an der Universität Tübingen. Seinen Studien ist es massgeblich zu verdanken, dass der Wissenschaftliche Rat die Hypnose als Methode anerkannte. Während Hypnose einerseits im Bereich Psychotherapie eingesetzt werden kann, bedienen sich auch Ärzte anderer Fachrichtungen ebenfalls dieser Behandlungsart. In der Zahnmedizin ist Hypnose ein sehr hilfreiches Instrument zur Behandlung von Angstzuständen und zur Linderung von Schmerzen während chirurgischer Eingriffe. Eine Hypnose Ausbildung Deutschland eignet sich also auch für angehende und praktizierende Mediziner, wie auch für alle anderen, die ihre Zukunft in einem heilenden und helfenden Beruf sehen. Es ist schön, dass die Ausbildung bei einem Hypnotiseur in einen wissenschaftlich anerkannten und höchst ehrenwerten Beruf führt. Hier ist zu erwähnen, dass geraden Mediziner eine Hypnose-Ausbildung wählen sollten, die genau auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist.

 

Von Beruf Hypnotiseur – was der Interessierte darüber wissen sollte

Die Frage, welchen Stellenwert eine Ausbildung zum Hypnotiseur überhaupt hat, lässt sich ganz klar beantworten. Denn im Gegensatz zu den vergangenen Jahrhunderten, als Hypnotiseuren der Ruf von Scharlatanen anhaftete, ist die Hypnose Ausbildung von heute ein sicherer Weg in eine rundum anerkannte Tätigkeit. Denn hierbei geht es nicht um irgendwelche Kunststücke von Magiern, sondern es geht um eine fundierte Ausbildung in einer mittlerweile ebenso fundierten Wissenschaft. Wer zum Beispiel eine Ausbildung zur Hypnose in Hamburg oder eine Hypnose Ausbildung München anstrebt, der wird sich einer gründlichen und zertifizierten Schulung unterziehen. Denn eine Ausbildung hat nichts mit jenem Entertainment zu tun, mit dem sich sogenannte Magier auf den Bühnen der Welt präsentieren. Auch bei der Hypnose Ausbildung Berlin oder der Hypnose Ausbildung NRW lernt der Schüler wissenschaftliche Grundlagen eines der existierenden Phänomene dieser Welt kennen. Denn die Welt der Hypnose ist weit und der Schüler einer Hypnotherapie lernt von der Induktion, also der Einleitung einer Hypnose, bis hin zu deren Auflösung alles, was Hypnose ausmacht. Die Ausbildung zum Hypnoexperten erfordert ein intensives Studium und ernsthaftes Interesse für den Beruf. Dieser Beruf ist übrigens bei den deutschen Gesundheitsämtern anerkannt, so dass er sich ganz deutlich von esoterischen Seminaren abgrenzt. Die Ausbildung in Hypnose beginnt mit dem Erlernen der Grundlagen und sie setzt sich mit dem Studium der verschiedensten Techniken fort. Wer sich für Hypnose interessiert, muss übrigens nicht bereits Mediziner oder Heilpraktiker sein, obwohl sich viele von ihnen für eine Hypnose Ausbildung Deutschland entscheiden. Neben der grundsätzlichen Ausbildung zum Hypnotiseur lernt der künftige Hypnose Experte auch alles über die einzelnen Anwendungsgebiete. Diese reichen von Schmerz- und Angstbekämpfung über Psychotherapie bis hin zur Suchtbekämpfung. Kaum eine Therapie lässt sich so vielseitig und so individuell einsetzen wie die Hypnose. Manche der Hypnose Therapeuten entscheiden sich nach der eigentlichen Ausbildung auch noch für Hypnose Coach Ausbildung. Sie werden also künftige Hypnotiseure ausbilden und das von ihnen erlernte Know-how weitergeben. Eine der Grundvoraussetzungen für eine solche Ausbildung im Bereich Hypnose ist zum Beispiel eine fundierte, ethische Grundeinstellung. Denn nach der Ausbildung in Hypnose warten Hilfesuchende Patienten mit den verschiedensten Grunderkrankungen und Störungen. Während die Hypnose einerseits von Psychotherapeuten genutzt wird, ist sie andererseits ein probates Mittel der Schmerzlinderung und der Bekämpfung vor Angst bei chirurgischen und anderen medizinischen Eingriffen. Die Bewältigung eines erlebten Traumas kann genauso das Thema eines Hypnose Patienten sein wie die Schmerzbekämpfung bei einem zahnmedizinischen Eingriff. Denn insbesondere im Bereich Zahnmedizin wird die Schmerzbehandlung mithilfe von Hypnose immer wichtiger und vor allen Dingen immer populärer. Die Ausbildung in Hypnose lässt sich nicht mit der Belegung eines Kurses oder eines Seminars vergleichen. Denn bei der Ausbildung bei einem Hypnotiseur geht es um fundiertes Lernen, das den vollen Einsatz des Schülers und dessen ganze Konzentration erfordert. Der der spätere Hypnotiseur versetzt seinen Patienten ja in eine mehr oder weniger tiefe Trance. Es ist eine höchst sensible und äußerst verantwortungsvolle Tätigkeit, die auf gar keinen Fall irgendetwas mit Show und Abenteuer zu tun hat. Natürlich ist es ein sehr interessantes Thema, das in Grenzgebiete der Wissenschaft und in unerforschte Bereiche des menschlichen Seins führt. Dennoch sind die heute angewandten Techniken der Hypnose bereits so weit gefestigt, dass die Hypnotherapie weltweit medizinisch anerkannt ist. Sie ist mehr als das, denn Hypnose ist nicht nur global anerkannt, sondern sie wird auch von Experten auf der ganzen Welt angewandt. Mithilfe von Hypnose lassen sich nicht nur Schmerzen, sondern auch Angstzustände und Süchte der verschiedensten Art behandeln. Die Hypnose Ausbildung ist für genau diejenigen geeignet, die einen interessanten Beruf suchen und die ein wenig tiefer in die Geheimnisse des Menschen eindringen möchten.

Hypnose Ausbildung und wofür dieses Fachgebiet eigentlich angewandt wird

Es ist ein sehr weites Feld der möglichen Betätigung, das nach der Hypnose Ausbildung auf den Absolventen wartet. Denn es gibt kaum einen medizinischen Bereich, in dem Hypnotherapie heutzutage nicht eingesetzt wird. An allererster Stelle ist dabei immer noch die Psychotherapie zu nennen, deren Ursprünge ganz eng mit der Hypnose verknüpft sind. Moderne Psychotherapie setzt vor allen Dingen im Bereich des Aufarbeitens von Traumata eine Rolle. Diese können frühkindlicher Natur sein, sie können aber auch durch den Verlust des Partners, durch Krankheit oder auch durch einen Unfall ausgelöst worden sein. Bei Ängsten und Phobien, als Trauerbegleitung oder zur Behandlung von Essstörungen, Hypnose Ausbildung kann später in alle diese Bereiche der Behandlung führen. Hypnose wird auch bei Depressionen und bei dem immer öfter auftretenden Burnout Syndrom angewandt. So setzen auch immer mehr Rehabilitationszentren auf eine begleitende Hypnose oder diese wird im Zuge der Anschlussrehabilitation durchgeführt. Auch im Bereich der Krebsbehandlung spielen alternative Behandlung- und Heilmethoden wie die Hypnose eine immer größere Rolle. Schließlich ist die Hypnose auch in der Sterbebegleitung und in der Palliativ-Medizin allgemein angekommen. Hier warten nach einer Hypnose Ausbildung ebenfalls interessante Berufsfelder und Tätigkeiten. Die Zukunft wird aufzeigen, dass gerade in der Palliativ-Medizin viel Arbeit auf den Hypnotiseur wartet. Je nachdem, welchen Beruf der künftige Hypnotiseur bereits erlernt hat oder welchen er noch zusätzlich zu erlernen gedenkt, lässt sich eine Ausbildung der Hypnose hervorragend mit anderen Heilberufen verknüpfen. Eine immer gewichtigere Rolle in der Medizin kommt der Hypnose auch im Bereich der Suchtbekämpfung zu. So entscheiden sich zum Beispiel immer mehr Raucher für eine Hypnotherapie, da ihnen andere Methoden nicht bei der Tabakentwöhnung geholfen haben. Doch nicht nur die staatlich erlaubten Drogen wie Tabakerzeugnisse und Alkohol machen Betroffenen zu schaffen, sondern auch Tabletten- und Drogensucht. Auch hier gibt es zahlreiche Ansätze, chronisch erkrankten Suchtpatienten mit einer Hypnose Behandlung zusätzlich zu helfen. Die Betonung liegt hier allerdings wirklich auf zusätzlich, denn ohne eine grundlegende Änderung der Lebensgewohnheiten ist eine Suchtbehandlung wohl zum Scheitern verurteilt. Diese Patienten des Hypnotiseurs befinden sich entweder in intensiver, ambulanter Begleittherapie oder sie absolvieren ihre Suchttherapie in einer stationären Einrichtung. Neben der Behandlung erwachsener Patienten gibt es auch die sogenannte Kinder-Hypnose, die ganz besonders viel Engagement, Einfühlungsvermögen und Kompetenz erfordert. Allerdings sollten diese Charaktereigenschaften prinzipiell bei jedem vorliegen, der eine Hypnose Ausbildung anstrebt. Denn immer hat es der spätere Hypnotiseur mit Menschen zu tun und alle seine Behandlungen müssen fehlerfrei sein und mit höchster Sorgfalt durchgeführt werden. Ein weiteres Betätigungsfeld nach der Ausbildung zum Hypnoexperten ist die gezielte Behandlung von Schlafstörungen. Immer mehr Menschen in der westlichen Welt leiden an chronischen Schlafstörungen, die ihnen die Kraft rauben, im täglichen Leben bestehen zu können. Denn die Anforderungen der modernen Industriegesellschaft an die Leistungsfähigkeit des Einzelnen werden immer höher geschraubt. Wer diesem Druck, ob nun in beruflicher oder auch in privater Hinsicht, nicht gewachsen ist, kann an chronischen Schlafstörungen erkranken. Der Hypnose kommt bei der Behandlung chronischer Schlafstörungen eine sehr große Bedeutung zu, denn gerade auf diesem Gebiet hat sie sich als sehr hilfreich erwiesen. Ein anderes, großes Thema der Hypnose ist die Behandlung und Bekämpfung von Ängsten und Zwängen. Ob Panikattacken oder generalisierte Angststörungen, die Hypnose hilft, die Ursachen zu erkennen und innere Blockaden zu lösen. Dies alles zeigt auf, wie wichtig und vor allen Dingen wie unverzichtbar Hypnose in der heutigen Zeit bei der Behandlung von Erkrankungen und Syndromen geworden ist.

Grundlegende Techniken der Hypnose und die in Deutschland verfügbaren Ausbildungsmöglichkeiten

Ob Ärzte, Heilpraktiker oder Therapeuten, eine Ausbildung in Hypnose ist in jedem Fall eine wertvolle Zusatzqualifikation, die immer wichtiger wird. Denn ob nun der Zahnarzt seinem Patienten die Angst vor dem Bohrer nimmt oder der Psychotherapeut Traumata, Angststörungen und Phobien behandelt, Hypnose gehört eigentlich immer dazu. Aber es sind nicht nur medizinisch und therapeutisch ausgebildete Kursteilnehmer, die alles über Hypnose lernen möchten. Natürlich haben auch Personen ohne medizinischen oder hellenischen Hintergrund die Möglichkeit, eine Hypnose Ausbildung zu absolvieren. Allerdings sollten Interessierte, die keinem medizinischen, therapeutischen oder pflegerischen Beruf nachgehen, schon einige Grundvoraussetzungen mitbringen, um gute Hypnotiseure zu werden. Ernsthaftigkeit, hohe soziale Kompetenz und eine Affinität zu Medizin und Psychotherapie sollte der Interessierte bereits mitbringen, wenn er seine Ausbildung zum Hypnotiseur absolvieren möchte. Sensibilität, Einfühlungsvermögen und Verantwortungsgefühl sich selbst und anderen gegenüber sind ebenfalls Grundvoraussetzungen, um ein erfolgreicher und vor allen Dingen hilfreicher Hypnotiseur zu werden. Von der Grundausbildung zum Hypnotiseur über die Spezialisierung in einem Fachbereich der Hypnose bis hin zur Ausbildung zum Hypnose Coach gibt es viele Wege, Hypnotiseur zu werden. So nebenbei Hypnotiseur werden kann allerdings kaum jemand, denn das Erlernen der Geschichte, der Praktiken und der Risiken der Hypnose lernt niemand einfach so im Vorübergehen. Natürlich kann diese Qualifikation zum Hypnotiseur neben dem eigentlichen Berufsleben stattfinden, aber etwas Zeit und vor allen Dingen viel Konzentration ist schon notwendig, um später die Prüfung erfolgreich ablegen zu können. Immer beliebter wird die Hypnose Ausbildung in Zahnarztpraxen, denn immer mehr Patienten freuen sich über ein entsprechendes Angebot. Gerade im zahnmedizinischen Bereich gibt es ganz viele Patienten mit Ängsten, denen ohne das Angebot der Hypnose kaum geholfen werden kann. Denn diese Patienten meiden aus Angst vor Schmerzen den Gang zum Zahnarzt oder zum Kieferchirurgen, was massive Folgen für ihre Zahngesundheit haben kann. Das ist der Grund, warum immer mehr Zahnärzte und Kieferchirurgen eine Zusatzausbildung zum Hypnotiseur absolvieren, damit künftig auch diese Patienten sich behandeln lassen. Denn chronische Erkrankungen der Zähne, des Zahnfleisches und des Kiefers führen nicht nur zu Schmerzen, sondern sie sind oft auch der Grund für Erkrankungen des Herzens oder der Gelenke. Der Grundausbildung zum Hypnotiseur kann auch eine Spezialisierung im Bereich der Kinder Hypnose folgen, die ebenfalls immer attraktiver wird. Der Kinder Hypnotiseur behandelt in der Regel nur Kinder und Jugendliche und er beschäftigt sich dabei sowohl mit erlittenen Traumata, wie auch mit anderen, meist frühkindlichen Störungen und Ängsten. Wer die Ausbildung zum Hypnose Coach absolviert, der wird künftig andere Hypnotiseure auf ihre spätere Tätigkeit hin schulen. Um Coach für Hypnose zu werden, müssen natürlich alle anderen Module und Prüfungen im Bereich der Ausbildung Hypnose bereits durchlaufen worden sein. Von einem Hypnose Coach werden neben absoluter Fachkompetenz natürlich auch noch andere Fähigkeiten erwartet. Denn der Hypnose Coach muss in der Lage dazu sein, Erlerntes in anschaulicher und einprägsamer Form wiedergeben zu können. Genau wie beim Hypnose Therapeuten selbst, erfordert diese Tätigkeit, neben der absoluten Kernkompetenz, auch eine pädagogische Grundbefähigung in der Erwachsenenbildung. Kommunikationsvermögen, Sorgfalt und eine grundsätzliche Affinität zu medizinischen und therapeutischen Grundthemen machen einen guten Hypnose Coach von heute aus. Der Weg vom Schüler für Hypnose bis hin zum Hypnose Coach mag weit sein, aber er führt in einen spannenden und abwechslungsreichen Beruf. Menschenkenntnis, Fachkompetenz und Engagement vereint der Hypnose Coach mit der absoluten Kernkompetenz im Bereich Hypnose. Was für ein Berufszweig im Bereich Hypnose auch angestrebt wird, die Liebe zum Menschen und zur Medizin sollte immer vorhanden sein. Wer noch nicht weiß, welchen therapeutischen Weg er später einmal einschlagen möchte, für den ist die Ausbildung zum Hypnotiseur ebenfalls eine attraktive Option, Einblick in die Materie zu bekommen und erste Kenntnisse zu erwerben.

Welche Arten von Hypnose gibt es und wie finde ich die richtige Ausbildung?

Während es vor einigen Jahren nur wenige Hypnoseanbieter auf dem Markt gab, die ein qualifizierte Hypnose-Ausbildung anboten, schießen seit Ende der 2000er beinahe täglich neue Anbieter und neue Hypnose-Methoden wie Pilze aus dem Boden. Gibt man bei Google das Keyword „Hypnose-Ausbildung“ ein, erhält man innerhalb einer halben Sekunde ca. 264.000 Einträge. Da ist von Klinischer Hypnose, analytischer und intuitiver Hypnose, klassischer Hypnose, Dehypnose, selbstorganisierter Hypnose, medizinischer Hypnose, Heilhypnose und vielem mehr die Rede. Was verbirgt sich dahinter? Die Begriffe, die vor oder hinter dem Wort Hypnose stehen, beschreiben entweder die Methode bzw. die Technik oder das Einsatzgebiet der Hypnose. Leider kann man sich nicht auf diese Interpretation der Begrifflichkeiten verlassen.
Während die „Klinische Hypnose“ zu der auch die „Medizinische Hypnose“ zählt, sich weitestgehend mit dem Einsatz von Hypnotherapie bei körperlichen Leiden befasst, wird in der Heilhypnose alles zusammengefasst, was mit dem Zweck der Heilung durch Hypnose behandelt werden kann. Demnach ist eine Klinische Hypnose auch eine Heilhypnose. Was brauche ich also, um als Hypnotherapeut Klienten zu behandeln? Die Antwort ist trotz der Vielfalt der Hypnose-Richtungen einfach: es kommt ganz darauf an, wie Sie sich Ihre Arbeit später vorstellen und wen Sie behandeln wollen! Sind Sie beispielsweise Arzt oder Mediziner – im Speziellen vielleicht Anästhesist- und wollen nur, dass die Patienten ruhiger, schmerzbefreiter und entspannter eine in die Operation gehen, dann brauchen Sie keine komplette therapeutische Ausbildung. Da reicht ein Seminar, das Ihnen Hypnose-Techniken lehrt wie Sie Schmerzbefreiung wie Hypnoanalgesie, Deep State und Vertiefungstechniken durchführen. Erfahrungen bei Operationen haben gezeigt, dass die Narkosen bei den OPs wesentlich stabiler verlaufen, so dass weniger Anästhetika verabreicht werden mussten. Möchten Sie allumfassend hypnotherapeutisch tätig sein, sollten Sie darauf achten, dass sowohl die körperlichen Erkrankungen, als auch die psychischen Störungen, sowie allgemeine Lebenskrisen auf dem Ausbildungsplan Ihres Hypnose-Seminars stehen. Ist es Ihnen dabei noch wichtig, nicht nur die Symptome zu behandeln, sondern auch herauszufinden, was der Grund für die Belastung Ihres Klienten ist, um nachhaltig etwas zu bewirken, dann ist die analytische Hypnose das Mittel der Wahl. Insbesondere die intuitive Hypnose legt hier den Schwerpunkt. Nachhaltiges Verändern kann nur dann geschehen, wenn der Klient eigene Erkenntnisse aus dem in Hypnose-Erlebten bekommt. Der IntuTrance-Therapeut erhält eine Methode, die Jordan-Struktur, an die Hand, mit der er gezielt zur Ursache des Konfliktes seines Klienten kommt und er weiß immer was zu tun ist. Egal mit welchem Thema ein Klient zu ihm kommt.
Wenn Sie wissen, WAS Sie lernen möchten, haben Sie oft noch die Möglichkeit zu entscheiden WIE Sie lernen wollen! Vielen Ausbildungsinstitute bieten Intensiv-Seminare an, wo Sie die Techniken der Hypnose an nur wenigen Tagen erlernen können oder in vielen Modulen über das Jahr oder mehrere Jahre verteilt.

Wie geht es nach der Hypnose Ausbildung weiter?

Nach dem Seminar ist man euphorisiert und möchte am liebsten sofort loslegen. Das kann man auch! Wichtig dabei ist, dass man sich genau überlegt, in welchem rechtlichen Rahmen man tätig werden darf und wie dementsprechend das Angebot auszusehen hat. Als Heilpraktiker oder Heilpraktiker für Psychotherapie, als Arzt oder Psychotherapeut hat man eine Heilerlaubnis, die den jeweiligen Gesetzen unterliegt. Vorteil bei diesen Berufsfeldern ist, dass man nahezu alle psychischen Störungsbilder, insbesondere, Ängste, Phobien und Zwänge behandeln darf. Als Hypnose-Coach, also ohne Heilerlaubnis, bewegt man sich unter Umständen in einer juristischen Grauzone. Die Frage bleibt immer: wo fängt Therapie an und wo hört Coaching auf. Sicherlich ist der Leidensdruck des Klienten entscheidend für diese Einschätzung. Dennoch ist man mit einer Heilerlaubnis auf der „sicheren Seite“. Auch ein Hypnosetherapeut oder Coach braucht manchmal Hilfe in Form von Supervision, um einen Fall zu beleuchten und um herauszufinden, was man vielleicht verbessern könnte. Die IntuTrance-Academy bietet ihren Schülern nach der Ausbildung diverse Trainings- und Supervisionstermine an. Auch Gruppen in Social-Media-Netzwerken wie Xing und Facebook sind wichtig für den professionellen Austausch unter Kollegen.
Wer sich in eigener Praxis selbstständig machen möchte, muss nicht nur Hypnosetherapeut sein, sondern auch als Unternehmer denken und handeln. Dazu muß man sich – auch wenn es für viele Teilnehmer erfahrungsgemäß nicht zu den Lieblingsthemen zählt – mit Steuern, Recht und Finanzen kümmern. Ein Businessplan als Grundlage für die nächsten Jahre ist unerlässlich, um sein eigenes Unternehmen auf sichere Beine zu stellen. Auch für geeignete Marketingmaßnahmen sollte man sich Zeit und Geld einplanen.

Das sagen die Kritiker

Kritiker stehen der Hypnose immer noch skeptisch gegenüber. Oft steht hier die Angst vor Manipulation und Hokuspokus im Vordergrund. Nicht zuletzt werden durch viele Fernseh-Auftritte von Showhypnotiseuren diese Ängste noch bestätigt. Wenn wir Klienten, als auch Ärzten durch Aufklärung zeigen, dass Hypnosetherapie nichts damit zu tun hat, weicht die Angst der Neugier und der Hoffnung auf Verbesserung der Lebensqualität.
Weitere Kritiker und Lobbyisten beklagen die nachlassende Qualität bei den Ausbildungen und möchten die Hypnosetherapie nur noch von Ärzten und psychologischen Psychotherapeuten durchführen lassen. Dazu sind Bemühungen im Gange, den Begriff „Hypnotherapeut“ schützen zu lassen. Die Deutsche Gesellschaft für Hypnose (DGH) setzt sich ganz besonders dafür ein. Gerade deshalb ist es so wichtig, eine fundierte Ausbildung zu haben, die über reine Hypnose-Techniken hinausgeht. Wer sich Therapeut nennen möchte, sollte die theoretischen Grundlagen über die menschliche Psyche kennen, wissen, welche Therapieformen es generell gibt und wann Hypnose angewendet werden darf und wann nicht. Im Vordergrund steht immer das Wohl des Klienten. Auch sollte sich der Hypnosetherapeut seiner eigenen Motivationen im Klaren sein. Denn wer Hypnose lernen möchte, um schnelles Geld verdienen zu wollen, der sollte sich bewusst sein, dass es sich hier um eine verantwortungsvolle Tätigkeit handelt, in der Hypnose niemals leichtfertig eingesetzt werden darf.

Die Hypnose Ausbildung im Überblick – ein Fazit

Es gibt in der heutigen Zeit kaum einen Heilberuf, der so interessant ist wie der des Hypnotiseurs oder der des Hypnose Coaches. Die Ausbildung Hypnose ist für Ärzte, Heilpraktiker, Therapeuten und all diejenigen geeignet, die ihre Zukunft in einem helfenden und heilenden Beruf sehen. Die Hypnose Ausbildung führt in einen seriösen und anerkannten Beruf hinein und sie hat nichts mit den Showeinlagen im Fernsehen zu tun. Hypnotiseure arbeiten in vielen, medizinischen Fachbereichen wie der Schmerzbekämpfung, der Angstbekämpfung, der Suchtbekämpfung und sogar in der Palliativ-Medizin. Es ist ein interessanter Beruf mit Perspektiven.

jordan-hypnose.de